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Trendguide
Jacken & Mäntel
Das Schönste an Herbst und Winter? Endlich dürfen wir unsere Mäntel und Jacken wieder ausführen. Die neuesten Trends, wem sie stehen und wie wir sie am besten kombinieren.
Wollmantel
Ob knie- oder wadenlang: Der Wollmantel ist ein wandelbarer Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Schmal geschnitten, offen getragenen wirkt er elegant, als Duffle-Coat mit Knebelverschlüssen sportlich und ein o-förmiges Egg-Shape-Modell wie ein Streetstyle-Star. Diesen Winter besonders beliebt: Oversize-Maximäntel im lässigen Bademantel-Look mit Bindegürtel, überlangen Ärmeln und großem Reverskragen.
Wem steht’s ?
Eigentlich jeder. Generell gilt: Je größer Sie sind, umso länger darf der Mantel sein. Kleine Frauen greifen besser zu Kurzmänteln oder Wolljacken, da sie in wadenlangen Maxi-Modellen schnell versinken.

Kurven: Ein zu eng gebundener Taillengürtel lässt große Oberweite noch größer wirken und betont die Bauchpartie unvorteilhaft. Auch trägt der Stoff ober- und unterhalb des Gürtels schnell auf. Besser: offen getragene Kurzmäntel in leicht ausgestellter A-Linie mit schmalem V-Kragen, der die Silhouette streckt. Und: Finger weg von runden Egg-Shape-Modellen!

Wenig Kurven: Wollmäntel mit Bindegürtel zaubern eine schöne Taille und schaffen ausgewogene Proportionen. Auch optimal für Sanduhr-Figurtypen, die ihre ohnehin schon schmale Taille betonen wollen. Egg-Shape-Mäntel sind ebenfalls eine gute Wahl für androgyne Frauen, da sie für Volumen am Oberkörper sorgen und gleichzeitig die schlanken Beine betonen.
Wie kombinieren ?
Von Jeans und Sneaker über Minirock und Boots bis hin zu Culottes ist alles erlaubt. Very sixty: A-Linien-Mantel zum Etuikleid und Overknees (ebenfalls ein großer Trend in diesem Winter!). Der Mantel sollte möglichst unterhalb des Rock- oder Kleidersaums enden. Zu Egg-Shape-Mänteln schmale Hosen kombinieren.
Parka
Eine Jacke für Wind und Wetter! Die Kennzeichen: Innenfutter, abnehmbare Kapuze, große Pattentaschen, Kordelzug, gedeckte Farben wie Olivgrün und Dunkelblau, weiter Schnitt. Parkas gibt es als Übergangsjacken und warme Wintermäntel, in kurz und wadenlang, mit bunten Stickereien und (Kunst)-Fellbesatz. Oder ganz schlicht.
Wem steht’s ?
Jeder! Das modische Allround-Talent betont dank Kordelzug die Taille bzw. schummelt eine herbei. Sie haben einen schmalen Oberkörper und breitere Hüften? Dann darf sich oben gern mehr abspielen, in Form von auffälligen Kragen, Brusttaschen und Kapuzen. Bei großer Oberweite verhält es sich genau andersrum.
Wie kombinieren ?
Lässig wird’s mit Sneakern, Biker-Boots oder Blockabsätzen. Jeans, Lederleggings und Sweater unterstreichen den sportlichen Look. Romantische Blumenkleider lässt der Parka im Mix mit Chelsea-Stiefeletten und Fransen-Accessoires aus Wildleder schön erwachsen wirken. Und einen besonders coolen Stilbruch ergibt die Kombination aus derbem Parka und elegantem Partykleid.
Wem steht's ?
Der Ethno-Trend des Sommers (Flatterkleider, Wildleder, Fransen) wird nun winterlich interpretiert. Mit Jacken aus Lammfellimitat, Teddyfellwesten, Wollhüten, Cowboy-Boots, bestickten Jeanshemden, Cordhosen und Nietenverzierungen.
Layering:
Schicht für Schicht
Diese Saison besonders angesagt: verschiedene Jacken und Mäntel übereinander tragen. Gern in unterschiedlichen Materialien wie Denim, Wolle und Leder. Das kann die kurze Jeansjacke unterm Camel-Wollmantel sein, die Lederjacke über der langen Fake-Fur-Weste oder die sportliche Bomberjacke unter dem schicken Wollcape. Damit nichts spannt: Oversize-Modelle wählen oder eine Nummer größer kaufen.
Die wichtigsten Styling-Tipps
im Überblick:
Kleinen und kurvigen Frauen stehen kürzere Schnitte, größeren Frauen längere. Wenn Sie klein sind und dennoch lange Mäntel bevorzugen, greifen Sie zu schmal geschnittenen Modellen.
Je schlichter Mantel oder Jacke, umso auffälliger dürfen die Accessoires sein.
Mäntel in A-Linie stehen jeder Frau, da sie kleine Polster an Hüfte, Bauch und Po kaschieren und eine Taille zaubern. Gleiches gilt für Längsnähte, die den Körper strecken und ihn schmaler wirken lassen.
Zu langen oder ausgestellten Röcken Kurzmantel bzw. Jacke kombinieren
Bei wenig Oberweite: Mäntel und Jacken mit großem Kragen, Kapuze, Schulterriegel oder Brusttaschen wählen
Viel Oberweite: schlichte Modelle ohne Kapuze und Brusttaschen wählen, dafür mit schmalem V-Kragen, mittigem Reißverschluss oder mittiger Knopfleiste. Dadurch wirkt der Oberkörper länger.
Mäntel und Jacken sollten sich bequem schließen lassen und nie zu eng sitzen.
Trenchcoat
Dank leichter Materialien trägt der Trench nicht auf, wirkt zierlich und schmeichelt somit jeder Frau. Je nach Figurtyp sollten Sie dabei bestimmte Modelle wählen:

Schmalen Oberkörper ausbalancieren: Gelingt mit großem Kragen und Schulterriegeln. Bei breitem Oberkörper lieber auf solche Details verzichten.

Auf Taille bringen: Geht ruckzuck dank Taillengürtel. Achten Sie darauf, dass der Gürtel nicht einschneidet oder den Bauch unvorteilhaft betont.

Hüfte schmaler schummeln: Klappt mithilfe schräger Eingriffstaschen und Einreiher-Modellen.

Wie kombinieren ?
Lässig mit Ringelshirt und Used-Jeans, elegant mit Etuikleid oder Anzug.
Capes
Ab nach Capetown! Die kuscheligen Wollumhänge sind eine ausgefallene Alternative zur klassischen Herbstjacke. Das fanden auch Gucci, Prada und Chloé – und haben das Cape zum Star des Laufstegs gemacht.
Wem steht's ?
Wie auch der Egg-Shape-Mantel vor allem großen, schlanken Frauen. Zwar kaschiert das Cape kleine Polster an Bauch und Hüfte, lässt jedoch kurvige Figuren schnell voluminöser aussehen. Sie sind klein und zierlich? Dann unbedingt hohe Schuhe kombinieren, um die insgesamt gedrungene Silhouette auszubalancieren.
Zu schmal geschnittenen Basics wie Bleistiftrock und Skinny Jeans. Das Cape ist Statement-Piece genug, da darf die restliche Kleidung ruhig dezenter ausfallen. Ein kuscheliger Zopfstrickpulli unterm ärmellosen Cape hält warm. Wer es eleganter mag, greift zu Stiefeln und kurzen Wollkleidern.
Wie kombinieren ?
Neben Capes haben Designlabels wie Chanel und Stella McCartney auch Daunenmäntel und Steppjacken wieder für sich entdeckt und in übergroßen Schnitten neu interpretiert. Klarer Vorteil dieser Wintermode: Sie hält warm und macht Lust auf Schlittenfahrten und Weihnachtsmarktbesuche ganz ohne Frostbeulen. Wie beim Wollmantel reicht die Daunen- und Steppmode von sehr lang bis kurz.
Wem steht's ?
Vor allem schlanken Frauen, da Daunenmäntel immer etwas auftragen. Auch hier gilt: Je größer Sie sind, umso länger darf der Mantel sein. Kurven setzen Sie mit kurz geschnittenen, leicht taillierten Steppjacken schön in Szene.
Daunenmäntel & Steppjacken
Wie kombinieren ?
Mit schmal geschnittener Kleidung und breitem Taillengürtel, um den berühmten Michelin-Männchen-Effekt zu umgehen. Zur kurzen Steppjacke funktioniert auch ein leicht ausgestellter A-Linien-Rock.
Farben, Muster, Materialien
Farben: Erröten erlaubt!
Klassisch wird’s in der Wintermode mit gedeckten Farbtönen wie Marine, Khaki, Camel, Curry und Grau. Aber auch Beerentöne, helles Rosé und Wollweiß stehen Jacken und Mänteln gut zu Gesicht. Tipp: Inszenieren Sie zarte Farben als Stilbruch – etwa den rosa Wollmantel zur Used-Jeans oder den babyblauen Trench zu schwarzen Biker-Boots. So bekommt Pastell ein erwachsenes Upgrade.

Auch Komplett-Looks von Kopf bis Fuß in Cremeweiß oder Weinrot haben Saison. Angesagte Knallfarben wie Orange, Metallic und Pink lassen sich in Form von Accessoires integrieren und machen so das Trend-Outfit komplett.

Karo-Muster: Very British
Karo ist Trumpf! Ob eleganter Glencheck oder punkiger Tartan: Die neuen Mäntel und Jacken geben sich gern klein- und großkariert. Winterlich mutet dabei die Mischung aus kuscheliger Wolle und dunklen Farbtönen wie Marine, Beere und Khaki an, die vom
restlichen Outfit aufgegriffen werden. Apropos kleinkariert:
Kleine, diagonal verlaufende Karos auf dunklem
Hintergrund strecken die Silhouette.
Kunstfelljacken: Ein Look für Cowgirls

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